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Libisch Libisch true (Liebisch), Georg
* --1751 Peterswald/Böhmen (Petrovice u Chabařovic/CZ), 1829-03-1414.3.1829 Alsergrund (Wien IX). Oboist. Trat 1785 in das Orchester des Kurfürsten zu Bonn/D ein, in dem auch L. v. Beethoven spielte, der für L. verschiedene Werke komponiert haben dürfte (u. a. Oboenkonzert in F-Dur). Ca. 1794 kam er nach Wien, wo er in der Folge vermutlich an E. Schikaneders Freihaustheater tätig war (Oboist neben B. Gebauer), 1801 übersiedelte er ans neue Theater an der Wien. 1802 wurde L. Direktor der Harmoniemusik von Franz Graf Esterházy in Lanschütz (Čeklýs; Bernolákovo/H) bei Pressburg und Sered/SK. Diese Stellung könnte er bis 1809 oder 1815 inne gehabt haben. 1823 ist er wieder in Wien nachweisbar.

Ein Musiker namens Josef L. starb am 27.1.1769 im Alter von 77 Jahren in der Rossau (Wien IX).


Literatur
Th. Albrecht in Journal der Ges. der Freunde der Wr. Oboe 18 (Juni 2003); MGG 6 (2001) [Esterházy]; WStLA (G. Gugitz, Auszüge über Persönlichkeiten des Wr. Kulturlebens [Archivbehelf]).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Libisch (Liebisch), Georg‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 16/01/2013]