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Samber, Samber, true Johann Baptist
* 1654 -05-1010.5.1654 Salzburg, 1717 -09-1717.9.1717 Salzburg. Musiktheoretiker, Organist. War ab ca. 1660 Sängerknabe im sog. Kapellhaus unter Erzb. Guidobald von Thun. Er war Schüler von A. Hofer und Ge. Muffat und studierte zeitweise an der Univ. Salzburg. 1693 wurde er Nachfolger des Stadtpfarr- und Domorganisten Hans Jacob Raiff (* 2.8.1624 Salzburg, † 14.1.1693 Salzburg), den er schon ab 1689 vertreten hatte. Nach ihm versah M. Gugl die Stelle als Domorganist. Daneben unterrichtete S. als angesehener Pädagoge am Kapellhaus. Seine Schriften bieten Informationen zu Aufführungspraxis, Orgelmusik bzw. Orgelbau, Generalbass, Kontrapunkt, musikalischer Rhetorik und Solmisation.
Schriften
Manuductio ad organum. Das ist: Gründlich- und sichere Handleitung durch die höchst-nothwendige Solmisation, zu der edlen Schlag-Kunst 1704 (s. Abb.); Continuatio ad manuductionem organicam 1707; Elucidatio musicae choralis 1710.
Literatur
MGG 11 (1963); NGroveD 22 (2001); H. Federhofer in Acta mus. 36 (1964); Hintermaier 1972; MGÖ 1–2 (1995); Salzburger KulturL 1987.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Samber, Johann Baptist‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

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