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Schreiner, Schreiner, true Franz Nono
* 1948 -01-1717.1.1948 Voitsberg/St. Komponist, Schriftsteller. Kapellmeisterstudium an den MHsch.n in Wien (1968–71 bei H. Swarowsky) und Graz (1971–73 bei M. Heider; Diplom 1973) sowie Kompositionsstudium (in Graz bei I. Eröd; Diplom 1976, Mag. art. 1990). Klavierlehrer an den MSch.n Kindberg/St (1972–75) und Fürstenfeld/St (1975–77). 1973–98 Dirigent des Weststeirischen Kammerchores. Seit 1978 Leiter der MSch. in Ligist/St und des Singkreises Ligist, seit 1994 Leitung der Steirischen Singwoche (Nachfolger von K. Muthspiel). Seit 1986 Lehraufträge an der Grazer MHsch. („Didaktik des Theorieunterrichts“). Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Steirischer Singkreise und Vorstandsmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes . Sch.s Werke bleiben im Rahmen der Tonalität und versuchen, „für den Durchschnittshörer verständlich zu bleiben, ohne deshalb harmlos-gefällig zu sein“. Sch. ist auch als Schriftsteller, Maler und Bildhauer tätig.
Ehrungen
Kunstpreis der Stadt Hartberg 1981; Prof.-Titel 2001.
Werke
Kantaten (Orpheus. Euridike. Hermes 1976, Christi Höllenfahrt 1977, Festkantate 1992, Hoffen auf die Taube 1993), Oratorium (Die Hochzeit zu Kanaa 1984), Orchesterwerke (Schladminger Geistergeschichte 1977, Fürstenfelder Sinfonie 1984), Klavier- u. Kammermusik (Bläserquintett Die Söhne der Eos 1981, Klaviertrio Mineralogische Skizzen 1981), Kirchenmusik (Dt. Messe in D 1986, Ligister Kindermesse 1989), Lieder, Chöre, Chorarrangements, Werke f. Laienensembles, Musik für MSch.-Gebrauch (Kinderoper, Singspiele, Adventspiele); Hg. der Chorübungen. – Gedichte, Essays.
Literatur
MaÖ 1997; www.steirische-singwoche.at/schreiner.htm (7/2006).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Schreiner, Franz Nono‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17/07/2006]