Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Steirischer Tonkünstlerbund (STB)
Wurde 1927 in Knittelfeld anlässlich der Veranstaltung eines Steiermärkischen Musikfestes gegründet und im Frühjahr 1928 in den Räumen des Grazer Männergesangvereines als eine Vereinigung von in der Steiermark lebenden und/oder wirkenden Komponisten, Musikern und Musikfreunden verwirklicht. Die ersten Präsidenten des STB waren A. Michl (1928–34), H. Kroemer (1934/35) und G. Eisel (1935–38). 1938 wurde der STB von den Nationalsozialisten abgeschafft und durch die sog. Kameradschaft steirischer Künstler und Kunstfreunde abgelöst. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, nach Kriegsende den STB wieder zu beleben, kam es am 23.3.1957 zur Wiedererrichtung des Vereins. Die Präsidenten waren bzw. sind O. Siegl (1958–60), E. L. Uray (1961–79), K. Haidmayer (1980–92), V. Fortin (1993–2004) und G. Präsent (seit 2005). Anfangs als Kommunikationsplattform und Informationszentrum für Musikschaffende gedacht, weitete der STB seine Aktivitäten bald stark aus. 1959 begann man mit der Herausgabe von Werken steirischer Komponisten in der eigenen Publikationsreihe Musik aus der Steiermark, 1960 wurden die regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblätter eingeführt und musikwissenschaftliche Arbeiten, wie z. B. das von W. Suppan redigierte Steirische Musiklexikon, veröffentlicht. Zu den wichtigsten Aktivitäten des STB zählt die Organisation einer eigenen, regelmäßig stattfindenden Konzertreihe.
Literatur
K. Stekl in [Fs.] 40 Jahre Steirischer Tonkünstlerbund, hg. v. STB 1967; C. Steinberger, Der Steirische Tonkünstlerbund, Dipl.arb. Graz 2002; C. Steinberger in [Fs.] 75 Jahre Steirischer Tonkünstlerbund, hg. v. STB [2002]; http://web199.users.cms.aboliton.at/ (9/2015).

Autor(en)
Klaus Hubmann
Empfohlene Zitierweise
Klaus Hubmann, Art. „Steirischer Tonkünstlerbund (STB)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]