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Stärk, Stärk, true Wilhelm Anton
* 1913 -04-1111.4.1913 Wien, 1988 -07-2323.7.1988 Dornbirn/V. Korrepetitor, Dirigent, Komponist. Machte bereits als Kind erste kompositorische Versuche, studierte vier Semester Musikwissenschaft und absolvierte eine Musikausbildung an der Wiener MAkad. (Violine und Klavier) sowie am Neuen Wiener Konservatorium (Kapellmeisterdiplom 1933 bei R. Nilius). Danach als Korrepetitor sowie Theater- und Opernkapellmeister in Deutschland tätig, nach seinem Militärdienst 1946–48 als musikalischer Leiter am Vorarlberger Landestheater sowie ab 1949 als Leiter der Operettenbühne in Vaduz. Weitere Dirigententätigkeiten in Liechtenstein, ab 1955 beim Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Bregenz, beim Vorarlberger Funkorchester und 1955–69 beim Bregenzer Kurorchester. In Dornbirn fungierte St. 1963–79 als Direktor der städtischen MSch. sowie Leiter eines Orchesters und gründete 1970 die Dornbirner Opernbühne. Für den ORF Vorarlberg war er mit dem Orchester W. St. tätig.
Ehrungen
1. Preis beim Kompositionswettbewerb von Radio Vorarlberg 1958 (f. Musica festiva); Montfortpreis der Stadt Bregenz 1960 (f. Festspielouvertüre); 2. Preis von Radio Wien 1960 (f. Farbdias aus Österreich); Ehrengabe der Vorarlberger Landesregierung f. Verdienste um das Musikleben 1962; Ritterkreuz zum Verdienstorden des Fürstentums Liechtenstein 1965; Prof.-Titel 1967; 3 erste Preise beim Kompositionswettbewerb der Gemeinde Vaduz 1976; Große Verdienstmedaille der Gemeinde Vaduz 1981; 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des ORF-Landesstudios Vorarlberg 1982.
Werke
Orchesterwerke (Symphonie cis-Moll, Suite d-Moll, Musica festiva, Bregenzer Festspielouvertüre, Capriccio), Konzerte, Bühnenmusiken, Opern (Das Herrenrecht, Skandal im grünen Kakadu, Bianca Capello), Operetten (Barbara fällt vom Himmel, Rendezvous am Bodensee, Souvenir aus Liechtenstein), Kammermusik (s. Tbsp.), Blasmusik, Chöre, Lieder, gehobene U-Musik (Suiten Farbdias aus Österreich u. Postkartengrüße). – Nachlass: Stadtbibliothek Feldkirch/V, Musikslg.
Schriften
Ich war nicht prominent 1986 [Autobiographie].
Literatur
Lang 1974, 1986 u. 1996; Suppan 1994; O. Lutz in ÖMZ 25 (1970); ÖMZ 34 (1979), 650; Kürschner 1954; Kosch 4 (1998); A. Forer in ÖMZ 10 (1955); MGÖ 3 (1995); Ulrich 1997; Slg. Moißl; Mitt. Vorarlberger Landesarchiv, Musikslg.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stärk, Wilhelm Anton‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]