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Wolf, Wolf, true Peter
* 1952 -08-2525.8.1952 Wien. Komponist, Produzent und Pianist (Keyboarder). Erster Klavierunterricht im Alter von drei Jahren, 1957–68 am Konservatorium der Stadt Wien. Trat mit neun Jahren als Pianist in einem Klavierkonzert auf, mit 16 wurde er Mitglied in der Band von Fatty George. 1971 Gründungsmitglied der Rockband Gipsy Love (gem. m. Ch. Ratzer, K. Hauenstein, J. Stojka und George Dogette), die internationale Erfolge feierte, jedoch nur zwei Jahre bestand. Seine eigene Band, das Jazz-Quintett Peter Wolf's Objective Truth Orchestra verband Jazz und Rock. W. war darüber hinaus in Wien als Komponist tätig und schrieb u. a. Lieder und Arrangements für A. Heller, E. Pluhar und H. Qualtinger. 1975 ging er in die USA, zunächst nach New York, danach weiter in den Westen, wo er in einer Jazzband spielte. Später unterrichtete er und wurde in Los Angeles 1976–80 Keyboarder in Frank Zappas Band The Mothers of Invention. Danach machte W. als Studiomusiker, Filmkomponist und Produzent Karriere und betrieb mehrere Tonstudios in Los Angeles. Er produzierte und arrangierte zahlreiche Alben prominenter Künstler und Bands, darunter Chicago, Santana, The Who, Donna Summer, Nik Kershaw, Paul Young, Pointer Sisters, Barbara Streisand und Earth, Wind and Fire und verkaufte über 230 Millionen Tonträger. 1999 und 2004 gestaltete er die Linzer Klangwolke . Seine Zweckehe mit der Sängerin Ina (eig. Christina, geb. Ganahl, * 9.10.1954 Lochau/V) wurde 1995 nach amerikanischem Recht rückwirkend annulliert. W. lebt derzeit (2015) in Malibu, CA/USA und betreibt gemeinsam mit seiner Frau Lea Wolf-Millesi (* 23.11.1978 Wien), Fotomodell und Lyrikerin, eine Produktionsfirma. Ihr aktuelles Projekt ist www.whamslam.com, eine Entertainment/Musik-Plattform für Kinder und Erwachsene, die im Herzen Kinder geblieben sind.
Ehrungen
Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 2002.
Werke
Filmsongs (Top Gun), Musik zur Fernsehserie Kommissar Rex; Filmmusik (u. a. Wieder Ärger mit Bernie, Die unendliche Geschichte 3); Einzeltitel: Blitz; Extravaganza; Call it right, call it wrong; Cry for freedom; Halt mich fest.
Literatur
R. Ulrich, Österreicher in Hollywood 2004; Lang 1996; A. Melhardt, Swing That Music 2002; F-A 2 (1978); www.spiegel.de (6/2015); de. wikipedia.org. (6/2015); https://de.wikipedia.org/wiki/Gipsy_Love (6/2015); www.wolfmillesi.com (6/2015); Mitt. P. Wolf.

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Wolf, Peter‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 24/06/2015]