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Wlach, Wlach, true Johann (Hans)
* 1901 -02-1717.2.1901 Wien, 1961 -11-011.11.1961 Innsbruck. Oboist, Musikpädagoge, Musikwissenschaftler. War Sängerknabe im Stift Klosterneuburg und studierte Oboe (bei A. Wunderer) sowie Musiktheorie (bei C. Horn und M. Springer) an der Wiener MAkad.; Musikwissenschaftsstudium bei G. Adler und R. Lach an der Univ. Wien. 1926/27 Solo-Oboist im Belgrader Opernorchester, 1927–30 am Grazer Opernhaus; ab 1928 1. Oboist des Grazer städtischen Orchesters. 1930 legte W. die Staatsprüfung für Musik ab und wirkte danach als Lehrer für Musikgeschichte an der MSch. des Musikvereins für Steiermark sowie als Gesanglehrer an einem Grazer Gymnasium. Ab 1946 Oboist im Städtischen Orchester Innsbruck und Lehrer für Musikgeschichte und Musiklehre an der Innsbrucker MSch., daneben auch Bibliothekar und ab 1953 Archivar des Tiroler Landeskonservatoriums. 1932 heiratete der auch als Novellist und Lyriker tätige W. Lotte Kloss (* 18.5.1902 Graz, † nach 1966 [Ort?]; Tochter von R. Kloss), die 1928 die Staatsprüfung für Musik abgelegt hatte.
Schriften
Die Oboe bei Beethoven, Diss. Wien 1926 (z. T. gedruckt in StMw 14 [1927]); „Einmal bin ich doch ein Mann…“ Ein heiteres Berufsberatungs-Bilderbuch 1936; Sinnsprüche aus den Alpen 1936; Art u. Arbeit. Aussprüche dt. Männer u. Spruchweisheit des Volkes 1939.
Literatur
StMl 1962–66; W. Steiner in Ders. (Hg.), [Fs.] 175 Jahre Musikverein – MSch. – Konservatorium Innsbruck 1993; F-A 1936; eigene Recherchen.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wlach, Johann (Hans)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 24/07/2002]