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Mixa, Mixa, true Franz
* 1902 -06-033.6.1902 Wien, † 1994 -01-1616.1.1994 München/D. Komponist, Musikpädagoge. War 1923/24 Solokorrepetitor an der Volksoper Wien, 1924–26 2. Dirigent des Akademischen Orchestervereins. Studierte an der Wiener MAkad. bei E. v. Mandyczewski und J. Marx (Kapellmeister-Diplom 1927) und Musikwissenschaft an der Univ. Wien bei G. Adler (Dr. 1929). Ab 1930 war er Musikdirektor in Reykjavík, wo er auch das Konservatorium und den Musikverein gründete. 1938 Rückkehr nach Österreich, Lektor für Musiktheorie an der Univ. Graz und Leiter der Opernschule und Lehrer am Steiermärkischen Landeskonservatorium. 1943–47 im Zweiten Weltkrieg und Gefangenschaft. Danach baute M. das Grazer Konservatorium wieder auf, das er 1952–57 auch leitete. An der Opernschule lernte er seine spätere Frau H. Töpper kennen, mit der er auch konzertierte. Danach freischaffend in München (1971–73 an der MHsch.) und in Graz tätig.
Ehrungen
Kompositionspreis der Gesellschaft der Musikfreunde 1948; Joseph-Marx-Preis des Landes Steiermark 1949 u. 1958; Prof.-Titel 1955; Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich 1957; Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes 1962; Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 1976; Großritterkreuz des Isländischen Falken-Ordens 1987; Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark am Bande 1988.
Werke
Opern (Eyvind und sein Weib 1937–39, 1964; Der Traum ein Leben [nach F. Grillparzer] 1963); Oratorium Sonnengesang 1945/46; 5 Symphonien, Isländische Rhapsodie 1949; Kammermusik; Lieder f. Kl. u. Orch.
Schriften
Die Klarinette zur Zeit Mozarts, Diss. Wien 1929.
Literatur
G. Zauner (Hg.), Der Komponist F. M. 2002 [mit WV]; StMl 1962–66; Riemann 1961 u. 1975; Personenlex. Öst. 2001; W. Szmolyan in ÖMZ 25/10 (1970); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mixa, Franz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]