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Massary, Massary, true Fritzi (eig. Massarik, Friederike)
* 1882-03-2121. [Riemann: 31.] 3.1882 Wien, † 1969-01-3030. [K-R: 2.; Czeike: 31.] 1.1969 Beverly Hills, CA/USA. Sängerin (Sopran). Begann ihre Bühnenlaufbahn 1898 als Choristin im Tournee-Ensemble des Wiener Carltheaters, trat dann in Nebenrollen am Linzer Landestheater und am Carl-Schultz-Theater in Hamburg auf. 1901 bei Gab. Steiner in Venedig in Wien, wo sie im „Vorüberbrettl“ (Kabarett) mit K. Kapellers Lied I hab amal a Räuscherl g’habt erste Erfolge erzielte. 1904 Engagement ans Berliner Metropol-Theater, wo sie zunächst in Revuen, später in Operetten bald triumphale Erfolge feierte. V. a. für die Operetten L. Falls ab 1915 und ab 1920 O. Straus', die mehrere Werke eigens für M.s spezifisches darstellerisches und stimmliches Können komponierten, erlangte M. große Bedeutung. 1917 heiratete sie den Schauspieler M. Pallenberg. M. gab Gastspiele bei den Salzburger Festspielen, in Wien und Paris. 1933 Emigration über Wien nach London (Exil), 1939 nach Beverly Hills. M. gilt als der erste weibliche Star der deutschsprachigen Unterhaltungsbranche, in ihrer Popularität mit jener R. Taubers vergleichbar.
Literatur
C. Stern, Die Sache, die man Liebe nennt. Das Leben der F. M. 1998; K-R 1997 u. 2000; Wölfer 2000; S. Rupprecht, Chanson-Lex. 1999; Czeike 4 (1995); Riemann 1975; Ackerl/Weissensteiner 1992; MGG 5 (2001) [Fall]; ÖL 1995.

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Massary, Fritzi (eig. Massarik, Friederike)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

MEDIEN
Künstler im Rundfunk 1 (1933), 113
Künstler im Rundfunk 1 (1933), 113

GND
Massary,
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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