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Walther Walther P. Franz Anton OFM: (Walter), Brüder?
P. Franz Anton OFM: * 1684 -02-2121.2.1684 Brixen/Südtirol (Bressanone/I), † 1749 -05-1515.5.1749 Innsbruck. Geistlicher und Komponist. Sohn von Christoph W., ein etwaiges Verwandtschaftsverhältnis zu J. J. Walther, der sich zur selben Zeit in Brixen aufhielt, ist bislang nicht belegbar. 1701 wurde W. im Franziskanerkloster  Schwaz eingekleidet, wo er ein Jahr später die Gelübde ablegte. Bis 1703 blieb er im Kloster zu Schwaz, 1704–11 lebte er in Innsbruck, hier 1707 Priesterweihe. Aufenthalte in Kaltern (Caldaro/I; 1712 und 1727), Schwaz (1713), Innichen (San Candido/I; 1714–21), Bozen (722) und Brixen (1723–26) folgten, bis er 1728 wieder nach Innsbruck kam. Über seine genauen musikalischen Tätigkeiten ist nichts Näheres überliefert.
Werke
2 Litaneien.


Dominikus CanReg (Karl): * 13.2.1685 Brixen), † 25.9.1723 Neustift/Südtirol (Novacella/I). Geistlicher, Organist, Komponist. Trat 1702 ins Kloster Neustift ein, wo er Schüler von J. J. Holzmann war und in weiterer Folge als Organist und Komponist wirkte.


Literatur
E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993; W. Senn in Stifte u. Klöster. Entwicklung u. Bedeutung im Kulturleben Südtirols, hg. v. Südtiroler Kulturinstitut 1962; K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004); H. Herrmann-Schneider in Der Schlern 62 (1988).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Walther (Walter), Brüder?‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 01/07/2009]