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Wisser, Wisser, true Haimo
* 1952 -02-1010.2.1952 Wien, † 1998 -04-2525.4.1998 Schwaz/T (Freitod). Komponist, Autor, Musiker, Liedermacher. Studium an der Wiener MHsch. (Gitarre, Kontrabass, Elektroakustik) sowie Theaterwissenschaft an der Univ. Wien. Vorführer im Filmarchiv Laxenburg, Bassist in experimentellen Rockgruppen (Paternoster), Solo-LP Haimo, Kleinkunstprogramme mit Franz Wippel, G. Schneider, Maria Außerlechner. Beschäftigung mit Musikformen Südafrikas und Nordindiens. Ab 1983 Bühnenmusiken für die Tiroler Volksschauspiele in Telfs. Als Spezialist für Musikcomputer Zusammenarbeit u. a. mit W. Pirchner und B. Breit. Von der Popularmusik ausgehend, entwickelte W. unter Einbeziehung indisch-afrikanischer Elemente, der Minimal Music sowie der klassischen Moderne und des Jazz eine eigene Musiksprache, in der stringente rhythmische und harmonische Strukturen mit stilistischer Persiflage koexistieren.
Ehrungen
1. Preis beim Ö3-Wettbewerb Neue Lieder 1978; Förderungspreis des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst 1988; Annerkennungspreis des Prix Ars Electronica 1989; Staatsstipendium f. Komposition der Republik Österreich 1992.
Werke
Lieder, Vokalwerke, Kammermusik, elektronische Musik; Filmmusik, Bühnen- u. Hörspielmusik; Hörspiele.
Schriften
Weil man lieber nicht am Ende sterbert 1997.
Literatur
Goertz 1994; G. Spat in Das Fenster 62 (1996); E. Pirchner in Tiroler Tageszeitung 11.9.1996; MaÖ 1997; Ph. Tröstl, Musikalische Kippbilder. Eine analytische Studie zu H. W, Dipl.arb. Wien 2002.

Autor(en)
Philipp Tröstl
Empfohlene Zitierweise
Philipp Tröstl, Art. „Wisser, Haimo‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]