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Karger, Karger, true Richard
* 1920 -07-1010.7.1920 Wien, † 1988 -12-2020.12.1988 Wien. Pianist und Komponist. Erster Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Durch den Sieg bei einem Wettbewerb für begabte Kinder, für den er einen Walzer komponierte, erhielt er 1932 Freiplatz und Stipendium am Neuen Wiener Konservatorium. Hier studierte er bei E. Eysler und J. Marx (Klavier und Musiktheorie). Während des Krieges privat bei J. Marx. 1950–52 an der Wiener MAkad. (Operetten- und Filmkomposition) bei R. Kattnigg. Seit 1945 war er als Barpianist in Wien, Bad Gastein/Sb, Gmunden und Salzburg tätig. K. komponierte hauptsächlich Operetten (für den Rundfunk), gehobene Unterhaltungsmusik, Wienerlieder und Schlager, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden. Darüber hinaus etablierte er sich als gefragter Begleiter u. a. von F. Imhoff, M. v. Schmedes und Lotte Lang.
Ehrungen
Goldener Violinschlüssel.
Werke
Operetten (Zum goldenen Faßl, Grande Amore); Funkoperetten (Goldene Trauben, In der Cafeteria, Faschingskrapfen), Suite Tanzende Puppen; Schlager (Frag' nicht so viel, Hermine-Hermine! [T: jeweils J. Petrak]; Wienerlieder (I bin so a Trauminet [T: J. Petrak], Es war schon immer so [T: H. Eidherr], Es war im Liebhartstal, Adieu, du alte Gaslatern [T: jeweils P. Herz]); Bearbeitungen und Potpourris.
Literatur
Lang 1974, 1986 u. 1996, 65; Neue Illustrierte Wochenschau 5.7.1970, 29; Mitt. Archiv MUniv. Wien.

Autor(en)
Uwe Harten
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten/Monika Kornberger, Art. „Karger, Richard‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]