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Autoren, Komponisten, Musikverleger, Staatlich genehmigte Gesellschaft der (AKM)
Urheberrechtsverwertungsgesellschaft mit Sitz in Wien; gegründet am 5.12.1897 als genossenschaftlich organisierte Selbsthilfeorganisation der Autoren, Komponisten und Musikverleger auf der Basis des Urheberrechtsgesetzes von 1895. 1911 wurde mit der deutschen GEMA ein Vertrag abgeschlossen, 1938 die AKM aufgelöst und von der deutschen Stagma übernommen; 1945 kam es zur Neugründung der AKM. Bekannte Künstler waren Präsidenten der AKM: z. B. W. Kienzl, J. Marx, G. von Einem, M. Rubin, H. Gattermeyer oder G. Wimberger.

Als Treuhänder verwaltet die AKM die Urheberrechte ihrer Mitglieder, indem sie bei öffentlichen Aufführungen für ihre Mitglieder die Tantiemen einhebt und an die Mitglieder weiterleitet. Die AKM wirkt auch aktiv an der Novellierung des Urheberrechtes mit und hat soziale Aufgaben (Unterstützungen, Stipendien etc.). 1913 wurde aus der AKM heraus der Österreichische Komponistenbund (ÖKB) mit dem Ziel der Förderung der zeitgenössischen österreichischen Musik gegründet.


Literatur
Czeike 1 (1992); MGÖ 3 (1995), 117f; ÖL 1995; http://www.akm.co.at (4/2001).

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Autoren, Komponisten, Musikverleger, Staatlich genehmigte Gesellschaft der (AKM)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]