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Brünn (deutsch für tschechisch Brno)
Hauptstadt des südmährischen Kreises, heute zweitgrößte Stadt von Tschechien (CZ). Erstmals 1091 in der Cronica Boemorum als Brunna erwähnt. Ab 1197 Residenz der Markgrafen von Mähren, 1243 von König Wenzel I. (1228/30–53) zur königlichen Stadt erhoben, 1224–77 wurde die heute noch bestehende Festung Spielberg erbaut, um 1300 die wichtigsten Kirchen St. Peter und Paul und die Pfarrkirche St. Jakob. Ursprünglich von Slawen besiedelt, erfolgte im Mittelalter (v. a. unter den Luxemburgern) eine verstärkte Ansiedlung von Deutschen. Die 2. Hälfte des 19. Jh.s ist geprägt von durch den Nationalismus zunehmend aufgeheizten Rivalitäten zwischen den beiden Sprachgruppen. Nach 1918 verlor die deutschsprachige Bevölkerung B.s die Oberhand (v. a. in Administration und Politik), doch blieb B. bis zur Ausweisung der Deutschen 1945 vorerst eine weiterhin stark von der deutschsprachigen Bevölkerung bzw. von der tschechisch-deutschen Mischkultur geprägte Stadt; seither ist B. eine rein tschechische Stadt.

Die ältesten musikalischen Quellen sind reich illuminierte Missalien vom Ende des 13. Jh.s. Gregorianischer Gesang (Choral) wurde seit dem Mittelalter in Kirchen und Klöstern gepflegt, insbesondere dem Zisterzienserkloster, wertvolle liturgische Bücher sind aus St. Jakob (14. und 15. Jh.) und dem Kartäuserkloster überliefert. Durch die intensiven Kontakte zum Prämonstratenserkloster Zábrdovice (heute ein Stadtteil B.s), wo vor 1579 J. Gallus längere Zeit wirkte, zur mährischen Bischofsstadt Olmütz sowie zu Prag und Wien war das durch die Franko-Flamen geprägte Repertoire dieser Kapellen ab 1600 auch in B. vertreten. Von der profanen Musik dieser Zeit ist wenig bekannt. Die durch den Dreißigjährigen Krieg unterbrochene Musikpflege am Dom St. Peter und Paul wurde dann bis 1715 von Matthäus Franz Altmann († 8.9.1718) geleitet, der in Korrespondenz mit römischen und Wiener Musikern stand und eine der wichtigsten Musiksammlungen für Kirchenmusik in den böhmischen Ländern für das 1. Drittel des 18. Jh.s anlegte. Unter J. J. Prinner als Regens chori kam es zu einem neuerlichen Aufschwung. Eines der ältesten Musikinventare in Mähren, jenes des 1760–1802 tätigen Georg Pokorný (1733–1803) von 1763, verzeichnet über 800 Musikalien, die die regen Wechselbeziehungen mit den großen europäischen Musikzentren belegen. 1777 erfolgte die Errichtung des B.er Bistums. Die Kirche St. Jakob besaß seit der 2. Hälfte des 17. Jh.s eine Stiftung für Sängerknaben und erreichte mit der eigenen MSch. ein hohes musikalisches Niveau; u. a. fanden Aufführungen von Werken von A. Caldara und J. J. Fux statt. Das seit 1783 in B. bestehende Augustinerkloster bildete ein Zentrum der Kirchenmusikpflege und besaß die beste Musikorganisation der Stadt. Alle Kirchenchöre B.s besaßen wertvolle Musikalien zeitgenössischer Kompositionen der venezianischen und neapolitanischen Schule; ab der Mitte des 18. Jh.s begannen die Werke der Wiener Klassik zu überwiegen.

Die Belege für weltliche Musikpflege reichen bis in das 14. Jh. an den Hof der Markgrafen von Mähren zurück; aus der 2. Hälfte d. 14. Jh.s sind etwa 10 Namen von B.er Musikern und Musikinstrumentenmachern bekannt. Die Entwicklung der städtischen Musikpflege begann um die Mitte des 17. Jh.s. 1674 wurden in einem Vertrag des Magistrats die Pflichten der Thurnermeister geregelt; die musikalische Ausbildung dieser Musiker fand im Rahmen von zunftähnlichen Organisationen statt. Über die Entwicklung der Instrumentalmusik in B. im 18. Jh. gibt es wenig Nachrichten: eine wichtige Rolle spielten sicherlich die Adelskapellen (v. a. von Matthias v. Thurn und Valsassina und Karl Maximilian v. Dietrichstein), ebenso das Jesuitendrama (ab dem Beginn des 17. Jh.s). Dank der intensiven Bemühungen des Olmützer Erzb.s W. H. v. Schrattenbach fanden 1729–38 Aufführungen von Oratorien heimischer wie italienischer Komponisten statt; weitere Impulse gingen von den Kapuzinern und der Musikkapelle von J. A. v. Questenberg in Jarmeritz/Mähren (Jaroměřice nad Rokyt/CZ) aus, durch die Oratorien nach B. vermittelt wurden. Ein öffentliches Konzertleben etablierte sich jedoch erst in der 1. Hälfte des 18. Jh.s in B. mit Aufführungen von italienischen Oratorien, Gesellschafts-Konzerten (Akademien) und Adelskonzerten. Obwohl die Nachrichten über die ersten Konzerte in der Reduta (Redoute) am Kohlmarkt schon aus dem Jahr 1732 stammen, öffneten sich erst ab ca. 1780 die Konzerte schrittweise einem breiteren Publikum, und neben dem Adel trat das wohlhabende Bürgertum (Bürgerliche Musikkultur) als Veranstalter auf; wie auch in Wien wurden die Konzerte von Dilettanten wie Berufsmusikern bestritten. Besonders hervorzuheben ist der Auftritt W. A. Mozarts am 30.12.1767 in der Redoute. 1789 fanden erste öffentliche Konzerte von Liebhaberorchestern statt, ab 1814 gab es regelmäßige Kammerkonzerte. 1804 wurde von Musikliebhabern die Musikalische Akademie begründet, die, 1808 umbenannt in Philharmonische Gesellschaft, bis 1814 bestand (Aufführungen z. B.: 1810 Die Schöpfung von J. Haydn, 1812 Christus am Ölberge von L. v. Beethoven); Aufführungsorte waren gemietete Konzertsäle, aber auch Plätze unter freiem Himmel, nach dem Vorbild der Wiener Augartenkonzerte. Der 1817 gegründete B.er Musikverein wurde 1860 in einen tschechischen und einen deutschen Verein gespalten. Das B.er Konzert-Repertoire des 19. Jh.s umfasste v. a. Werke von J. S. Bach und G. F. Händel, der Wiener Klassiker und von romantischen Komponisten. Einheimische Komponisten (u. a. Georg Rieger, A. E. Titl) sowie ab den 1840er Jahren reisende Virtuosen (F. Liszt und C. Schumann, A. Rubinstein, Henry Vieuxtemps, O. Bull) bereicherten das Musikleben. Die Musikkritik etablierte sich in Zeitschriften wie Moravia, der B.er Zeitung und der Theaterzeitung. 1843 wurde eine Liedertafel gegründet (seit 1848 B.er Männergesangverein). Deren Chordirektor O. Kitzler pflegte während seines B.er Aufenthaltes (1865–99) Kontakte mit Rich. Wagner, A. Bruckner, J. Brahms. 1858–62 formierte sich der deutsche Musikverein mit einem gemischten Chor und Streichorchester und seit 1866 auch mit einer MSch. Mit dem Oktober-Diplom 1860 entwickelte sich ein eigenständiges tschechisches Musikleben in B.: Der 1860 gegründete Musikverein Beseda brněská bildete ab 1879 als philharmonischer Verein (Filharmonický spolek Beseda brnenská, mit Chorleitern wie Pavel Křížkovský [1820–85], L. Janáček) die Grundlage eines tschechischen Konzertlebens.

Zu Beginn des 18. Jh.s. etablierte sich in B. langsam auch das Musiktheater: 1732–36 wirkte die Operntruppe der Brüder Mingotti, die erstmals berühmte Werke der italienischen Oper und gefeierte Sänger nach B. brachten. Die Mingottis durften 1732 ein Holztheater errichten und spielten ab 1734 im neuen Stadttheater (ab 1785 in der Redoute beheimatet). Das anfangs durchwegs italienische Repertoire wurde in der 2. Hälfte des 18. Jh.s immer stärker – der Wiener Einfluss ist deutlich sichtbar – durch das deutsche Singspiel verdrängt, z. B. unter dem Theaterunternehmer Johann Joseph v. Brunian (1733–81). Auch unter der nachfolgenden Direktion wurde der Spielplan des Wiener Burgtheaters kopiert (Aufführungen von Werken von N. Piccini und G. Paisiello); 1783–86 war W. Müller Kapellmeister des B.er Theaters. Die Spielplangestaltung änderte sich auch in der 1. Hälfte des 19. Jh.s nicht wesentlich, wenngleich nun auch verstärkt tschechischsprachige Opern und Singspiele auf den Spielplan kamen. Das Landständische bzw. Nationaltheater ging 1786 in die Hände der Stadt über. 1790–1814 leitete G. Rieger das Theater. Nach 1800 wurden v. a. frühromantische Opern und Werke von G. Donizetti, G. Meyerbeer, G. Rossini, Vincenzo Bellini, G. Verdi und A. Lortzing aufgeführt. Unter den Direktoren dieser Zeit sticht besonders Heinrich Schmidt (1815–25 und 1831–37) hervor; Kapellmeister waren u. a. J. Triebensee (1760–1846) und Jiří Hnojil (1795–1852), unter dessen Leitung 1832 die erste Oper A. E. Titls nach einem mährischen Thema aufgeführt wurde (Die Burgfrau auf dem Schlosse Pernstein). 1882 wurde durch die Architekten F. Fellner und H. Helmer ein neues Theatergebäude (heute Mahen-Theater, s. Abb.) errichtet, das sich als „Talenteschmiede“ (M. Jeritza, L. Slezak) zu den Hauptbühnen der Monarchie entwickelte, 1891 das Deutsche Haus. Auch weiterhin bildeten Werke der französischen und italienischen Romantik, neben denen von Mozart, Weber und Wagner, den Grundstein des Repertoires; berühmt wurden die Wagner-Aufführungen in den 1890er Jahren durch August Emanuel Veit (1856–1931), seit 1899 Kapellmeister des deutschen Theaters und Dirigent der von ihm mitbegründeten Philharmonischen Konzerte. In der 1884 mit F. Smetanas Verkaufter Braut eröffneten tschechischen Oper wurde v. a. das junge tschechische Repertoire gepflegt (A. Dvořák, Z. Fibich, V. Blodek; hier fanden auch zwei L. Janáček-UA.en statt: Anfang eines Romans 1894, Jenůfa 1904); im deutschen Theater wurde hingegen bis 1918 kein tschechischsprachiges Werk aufgeführt.

In der 2. Hälfte des 19. und frühen 20. Jh.s stieg das Niveau des B.er Musiklebens u. a. durch den Ausbau der MSch. zu einem Konservatorium nach dem Vorbild der WienerGesellschaft der Musikfreunde (1900). Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das Wirken von O. Kitzler, seit 1871 Musikdirektor des B.er Musikvereins und auch Leiter der MSch.; unter seiner Leitung wurden durch Mitglieder des Musikvereins Kantaten, Oratorien und Symphonien (z. B. von A. Bruckner) aufgeführt. Aus der Schule Kitzlers traten u. a. die Pianistin Agnes Tyrellová (1848–83), J. Mraczek und Bruno Weigl (1881–1938) als Komponisten hervor. Kitzlers Stellvertreter K. Koretz machte sich um die Pflege der Kammermusik verdient. Der B.er Kammermusik-Verein (1886–1921) pflegte neben dem internationalen auch das slawische Repertoire, ebenso wie das Český Orchestr (1898–1900), geleitet von L. Janáček. 1902 gründeten Mitglieder des Opernorchesters die B.er Philharmoniker, die nicht nur von namhaften Dirigenten (C. Krauss, F. Schalk, B. Walter, F. Weingartner) geleitet wurden, sondern auch prominente Gäste (R. Strauss, G. Mahler und Rich. Wagner) verzeichnen konnten. Der tschechische Beseda brněnská konzentrierte sich zunächst unter Leitung Janáčeks auf Aufführungen von Vokalwerken, später auch symphonischen Werken von A. Dvořák und F. Smetana. Der Geiger und Dirigent Rudolf Reissig (1874–1939) erweiterte das Repertoire um die tschechische Moderne (J. Novak, Josef Suk [1874–1935]) und die Werke der europäischen Romantik. Ab 1905 gastierte die Tschechische Philharmonie regelmäßig in B. Auch Janáček organisierte in seiner Orgelschule regelmäßig Konzerte; 1882 gegründet, diente sie der Ausbildung von Regentes chori und Organisten. Als einer der ersten Musikhistoriker profilierte sich in dieser Zeit Christian Friedrich d’Elvert (1803–1901) mit seiner Musik- und Theatergeschichte Mährens und Österreichisch-Schlesiens (Schlesien).

Nach 1918 fielen die meisten Kulturinstitutionen B.s unter die direkte Verwaltung des neugegründeten Tschechoslowakischen Staates bzw. die der Stadt. Das ehemalige Nationaltheater (ab 1931 Landestheater, seit 1948 Staatstheater) erlebte nach 1918 seine Blütezeit: Opernchef Fried. Neumann bemühte sich um den Aufbau eines europäischen Repertoires, setze sich aber auch für Janáček und die tschechische Oper des 19. u. 20. Jh.s ein, ebenso Neumanns Nachfolger Milan Sachs (1932–39) und František Jílek (1952–76). Ab den 1930er Jahren (und wieder ab 1945) wurde dem slawischen, v. a. dem (sowjet-)russischen Repertoire große Aufmerksamkeit geschenkt (Dmitri Schostakowitschs Katerina Izmajlovna, 1936, Sergeij Prokofjews Weltpremiere von Romeo und Julia, 1938), in den 1960er und 1970er Jahren der europäischen Moderne sowie dem gesamte Bühnenwerk Prokofiews und Bohuslav Martinůs (1890–1959); 1965 bekam das Staatstheater mit der Eröffnung des Janáček-Theaters eine neue Spielstätte.

Auch die B.er städtische Oper, ab 1922 Vereinigtes Deutsches Theater, erweiterte ihr Repertoire auf der Grundlage des gesamten romantischen und deutschen Opernrepertoires, einschließlich zeitgenössischer Werke (z. B. Wozzeck von Alban Berg). Dem Werk Wagners fiel in der Zwischenkriegszeit und der Zeit der deutschen Besetzung politische Funktion zu (in letzterer Zeit wurde das tschechische Landestheater aufgelöst).

Auch im Konzertleben trat ab 1918, deutlicher noch nach 1945 ein Wandel ein (allerdings steht eine ausführliche Erforschung des deutschen Konzertwesens in B. für die Jahre 1919–45 noch aus); die Entkoppelung vom Wiener bzw. österreichischen Musikleben ist zwar schon in der Zwischenkriegszeit zu bemerken, jedoch nicht in jener Radikalität wie aufgrund der neuen politischen Situation ab 1945. Die Komponisten F. Petyrek, J. G. Mraczek, E. W. Korngold und der Musikschriftsteller P. Stefan und der Musikschriftsteller Paul Stephan (Pseud. Paul Stefan Grünfeldt) verließen zu Beginn des 20. Jh.s B., der Kitzler-Schüler B. Weigl blieb der Stadt treu. An der Spitze des B.er Konzertlebens der Zwischenkriegszeit standen die Symphoniekonzerte unter der Leitung von Fried. Neumann (1925 die Gurrelieder von A. Schönberg, Fragmente aus Wozzeck, Sinfonietta von Janáček). 1956 erfolgte die Gründung der Státní filharmonie Brno (Staatsphilharmonie B.); an weiteren Ensembles sind das Collegium musicum brunense (seit 1947), das Kammerorchester B. Martinů (seit 1963) und das auch im Ausland bekannte Janáček-Quartett (gegründet 1947) zu erwähnen. Ein wichtiges Zentrum des kulturpolitischen Widerstandes in der Zeit des Kommunismus bildete das Kammertheater Na provázku unter dem Komponisten und Musikhistoriker Miloš Štědroň (* 1942).

1920 wurde an der Jan Masaryk-Univ. ein Lehrstuhl für Musikwissenschaft errichtet, dessen Inhaber V. Helfert, Jan Racek (1905–1979), Jiří Vysloužil (* 1924) und seit 1990 Jiří Fukač (* 1936) waren. Obwohl aufgrund der politischen Situation nicht immer einfach, versuchten sie den Kontakt mit der österreichischen Musikwissenschaft (v. a. zu Wien) aufrechtzuerhalten. Grundlegende Quellen zur Musikgeschichte Mährens befinden sich in der 1919 von Helfert gegründeten musikhistorischen Abteilung des Mährischen Museums, dessen langjähriger Leiter Jiří Sehnal (* 1931) war. Seit 1966 findet alljährlich das von Rudolf Pečman (* 1931) initiierte Internationale Musikfestival statt, das auch in der Zeit des totalitären Regimes ein wichtiges Bindeglied zu ausländischen Komponisten und Interpreten darstellte (seit 1968 mit begleitenden musikwissenschaftlichen Kolloquien). Seit 1926 besitzt B. eine selbständige Rundfunkstation mit einem eigenen Symphonieorchester und dem Brněnský rozhlasový orchestr lidových nástrojů (BROLN, B.er Rundfunkorchester der Volksinstrumente), seit 1961 auch eine eigene Fernsehstation. Nach dem politischen Umbruch im Jahr 1989 kam es zu zahlreichen Veränderungen im Kulturleben (u. a. erhielt das B.er Stadttheater 1993 wieder seine historische Bezeichnung als Národní divadlo [Nationaltheater]).


Literatur
MGG 15 (1973); MGG 2 (1995); C. F. d’Elvert, Geschichte der Musik in Mähren und Öst.-Schlesien 1873; Dlabacz 1815; Česko slovenský hudební slovník 1963; Slovník české hudební kultury 1997; R. Quoika, Die Musik der Deutschen in Böhmen und Mähren 1956; A. Rille, Die Geschichte des B.er Stadttheaters 1734–1884, 1885; H. Welzl in Notizen-Blatt 1893; O. Kitzler,Musikalische Erinnerungen mit Briefen von Wagner, Brahms, Bruckner und R. Pohl 1904; G. Bondi, Geschichte des B.er Stadttheaters 1882–1907, 1907; G. Bondi, Geschichte des B.er deutschen Theaters 1600–1925, 1924; J. Fukač in Hudební veda 1967; J. Sehnal in Sborník prací filosofické fakulty brněnské university 1980; E. Tomschik (Hg.), B. im Wandel der Zeit 1983/4; Th. Straková in Sborník prací filosofické fakulty brněnské university 1984; Morava v české hudbě [Mähren in der tschechischen Musik] 1984; J. Vysloužil, Arnold Schönberg in Brno 1986; M. Wurmová, Repertoár brněnského divadla v letech 1777–1848 [Das Repertoire der B.er Theater im Zeitraum 1777–1848], 1990; J. Trojan in Opus musicum 1991 u. 1995; R. Pečman in E. Thom/F. Zschoch (Hg.), [Kgr.-Ber.] Mozart Michaelstein/Blankenburg 1991; Th. Straková in W. Gratzer/A. Lindmayr (Hg.), [Fs.] G. Croll 1992; Fr. X. Pokornýšek, Hudební obraz Brna do počátku 15. století [Das Brünner Musikbild bis zum Beginn des 15. Jh.s] 1 (1991) u. 2 (1993); M. Štědroň in T. Fuchs (Hg.), [Kgr.-Ber.] Der Jüdische Beitrag zur Musikgeschichte Böhmens und Mährens 1992, 1994; Th. Straková, Die Bischöfliche Musikkapelle in Kremsier und ihre Kontakte zu Brünn 1994; V. Kyas, Slavné hudební osobnosti v Brně (1859–1914) [Berühmte B.er Musiker (1859–1914)], 1995; J. Bajgarová in P. Kuret (Hg.), [Kgr.-Ber.] Musik zwischen beiden Weltkriegen und Slavko Osterc Ljubljana 1995, 1996.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Dagmar Glüxam
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt/Dagmar Glüxam/Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Brünn (deutsch für tschechisch Brno)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]

ABBILDUNGEN
Mahen-Theater, Aquarell von Rudolf Bernt, vor 1897© Bildarchiv Austria, ÖNB
Mahen-Theater, Aquarell von Rudolf Bernt, vor 1897  © Bildarchiv Austria, ÖNB